Pichelsdorfer Straße: Noch kein Ende in Sicht

Die Baustelle auf der Pichelsdorfer Straße beschäftigt uns seit Jahren. Mit der Kleinen Anfrage XXI-592 hat unser Bezirksverordneter Lukas Schulz deshalb erneut nach dem aktuellen Stand gefragt.

Die Antwort des Bezirksamts ist ernüchternd: Ein verbindlicher Fertigstellungstermin für die Gesamtmaßnahme existiert weiterhin nicht. Nach aktuellem Kenntnisstand wird inzwischen mit einem Abschluss erst bis Ende 2027 gerechnet.

Dabei ist die Situation komplex: An der Maßnahme sind unter anderem die Berliner Wasserbetriebe, weitere Leitungsträger, Baufirmen, das Bezirksamt und die zuständige Senatsverwaltung beteiligt. Die Arbeiten bauen teilweise unmittelbar aufeinander auf. Das Bezirksamt verweist deshalb zu Recht auf diese Abhängigkeiten.

Trotzdem reicht es nicht, immer wieder auf die schwierigen Rahmenbedingungen zu verweisen. Nach inzwischen mehreren Jahren Bauzeit braucht es mehr Tempo, bessere Abstimmung und einen klareren Blick darauf, wie Verzögerungen künftig vermieden werden können.

Besonders unbefriedigend: Die durch die Verzögerungen entstandenen Mehrkosten kann das Bezirksamt weiterhin nicht beziffern.

Das Bezirksamt berichtet zwar von wöchentlichen Baubesprechungen, regelmäßiger Bauüberwachung und täglichen Kontrollen vor Ort. Doch für die Anwohnerinnen und Anwohner zählt am Ende vor allem eines: Wann ist die Straße endlich fertig?

Die Menschen in Wilhelmstadt haben zu Recht Anspruch auf eine verlässliche Perspektive. Spandau muss bei der Sanierung seiner Infrastruktur endlich schneller werden.

Wir bleiben bei der Pichelsdorfer Straße dran.

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